Inszenierung Landschaftstherapie im Waldreich, Brilon

Planung Freianlagen

mit Planergruppe Oberhausen

Der Briloner Kurpark und der anschließende Talraum bis zur ehemaligen Skischanze liegen im Zentrum eines dichten Gefüges attraktiver Nutzungen. Der umgestaltete Kur- und Waldpark wird mit dem neu integrierten Haus des Gastes und dem Gesundheitshaus das attraktive Zentrum „Briloner Waldreichs“ bilden.

Landschaftstherapeutische Stationen

Die landschaftstherapeutische Wirkung beruht auf der Erfahrung von Harmonie und Gestimmtheit in Natur und Landschaft. Mit dem gepflegten Kurpark und dem infolge von Kyrill weitestgehend offenen Raum bis zur ehemaligen Schanze besteht eine hervorragende Grundlage für die Schaffung von Orten dichter Naturerfahrung und Landschaftsbildern, die zum Eintauchen einladen. Die Landschaftstherapeutischen Stationen haben deshalb zum Ziel, unterschiedliche atmosphärische Blicke und Situationen zu schaffen. Die Sichtbeziehungen zwischen diesen Stationen bauen ein Gravitationsnetz auf, das den Besucher von Ort zu Ort zieht.

Waldpark und Kurpark

Der bestehende Kurpark wird um einen Waldpark ergänzt. Schon heute ist der Kurpark am südlichen Ende durch den das Tal rahmenden Wald und die Wiesen geprägt, die die Rasenflächen ablösen. Hier besteht die Chance, einen fließenden Übergang zwischen dem intensiv gepflegten Kurpark und dem ursprünglichen Charakter des Waldes herzustellen. Dazu sollen die Wiesenflächen mit den feuchten Uferbereichen der Möhne als grüner Teppich im Tal bis zur Möhnequelle hochgeführt werden. Nach Nordosten geht der Kurpark in offene Wiesenflächen über, die entlang des Berghanges eine Verbindung zum Gesundheitsviertel sowie zum Naturschutzgebiet Drübel schaffen.

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